Natur und Umwelt

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Rahmen der OPR wurde ein umfassendes Naturinventar mit 318 Naturobjekten erarbeitet. 21 Objekte sind als kommunal schützenswert eingestuft.
  • Baulinien definieren die Abstände bei Bauvorhaben in der Umgebung von Gewässern, Wald und Hecken.
  • Im Lärmempfindlichkeitsstufenplan werden die Empfindlichkeitsstufen gemäss der eidgenössischen Lärmschutzverordnung dargestellt.

Die Instrumente

  • Zonenplan 1: Nutzung
  • Zonenplan 2: Schutzgebiete und Schutzobjekte (Naturobjekte)
  • Zonenplan 3: Lärmempfindlichkeitsstufen
  • Erschliessungs- und Baulinienplan (Baulinien)
  • Naturinventar
  • Baureglement (BR)
  • Zonenreglement (ZR)

Hecken, Wald und Gewässer sind durch das eidgenössische und/oder kantonale Recht geschützt.

Ausgangslage

Für die Naturobjekte bestanden bisher Grundlagen. Diese wurden jedoch im Zonenplan nicht festgelegt, und es fehlten grundeigentümerverbindliche Vorschriften für den Umgang.

Was ist anders als bisher?

  • Neu wurde ein umfassendes Naturinventar mit 318 Naturobjekten erstellt. Dieses ist grundsätzlich orientierend. Insgesamt 21 wertvolle Naturobjekte werden als kommunal schützenswert eingestuft. Sie sind im ZP 2 abgebildet und im Naturinventar aufgelistet, ebenso die kantonal geschützten Parks, die regierungsrätlich geschützten Gebiete und die kommunal schützenswerten Naturobjekte. §§ 41–43 ZR schaffen Bestimmungen für den Umgang mit den geschützten und schützenswerten Naturobjekten.
  • Im Zonenplan wurde aufgrund der übergeordneten Vorgaben die Freihaltezone entlang der Gewässer durch die Uferschutzzone ersetzt und andernorts durch die Grünzone.
  • Die Lärmempfindlichkeitsstufen berücksichtigen die Lage an den Strassen und die Belebung von Quartieren (z. B. Altstadt).

Was hat sich geändert gegenüber der öffentlichen Mitwirkung?

  • Um der Qualitätssicherung bei der Gestaltung der Umgebung von Bauten Rechnung zu tragen, wurden die Vorschriften zur Gartengestaltung (§22 BR) präzisiert.
  • In § 42 ZR wurde eine Vorschrift ergänzt, welche die kommunale Unterschutzstellung von Naturobjekten regelt. Mit einer Unterschutzstellung durch den Gemeinderat werden die Spielregeln für den Umgang mit den geschützten Objekten definiert.
  • Neu als schützenswerte Naturobjekte aufgenommen wurden die Chantierwiese und die Alpensegler-Brutkolonie Pisonihaus.

Welche übergeordneten Gesetze und Instrumente sind insbesondere zu berücksichtigen?

  • Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG SR 451)
  • Kantonale Verordnung über den Natur- und Heimatschutz (435.141)
  • Gewässerschutzgesetz (GschG, SR 814.20)
  • Kantonales Waldgesetz (931.11)
  • Waldverordnung (931.12)

Interessieren Sie sich für weitere Themenbereiche?

Oder möchten Sie die Antworten auf die Rückmeldungen des öffentlichen Mitwirkungsverfahren einsehen? Auf unserer Themenübersicht gelangen Sie zu allen relevanten Informationen.

zur Themenübersicht